Category : global

post image

ZEITBUEHNE

Zeitbühne. Österreich. Dezember 2008 “Tragisch das Schicksal einer Kaufhausleiterin, die dem Westen Namenslisten über die bevorzugte Behandlung von Parteifunktionären bei der Zuteilung von “Mangelware” übermittelte. Mangels Interesse wurden diese Listen nie veröffentlicht, doch die Frau erhielt sieben Jahre Gefängnis. Insgesamt sechs Schicksale, bei denen in manchen Fällen die Frage der Schuld zweitrangig wird oder sich erst gar nicht stellt.”

Gegen Verklärung und Verjährung Ein Fernsehjournalist kämpft gegen zunehmende Ostalgie in Deutschland. 30.November 2008 Von Christoph Plate „Läpples Buch ist geschrieben mit einer Leichtfüßigkeit, die manchmal nicht zum Thema zu passen scheint. Es berichtet von sechs Schicksalen, die ihm und seinem Team bei der Arbeit am Film begegnet waren, in den Akten und in der Wirklichkeit. Keiner der von Läpple porträtierten war ein Top-Spion. (…) Die Geschichten der vier Verräter sind niederschmetternd. Da steht Banalität neben Niedertracht und Wichtigtuerei. Die Betroffenen verstehen sich als Idealisten, die an ein besseres Deutschland geglaubt hätten.“   ///////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////      

Presseecho

      Stern.de 3.10.2008   „Wir verlängern den Kalten Krieg“ Von Johannes Gernert Ostalgie-Partys verklären die DDR-Diktatur. Trotzdem werden ehemalige Stasi-Zuträger weiter öffentlich an den Pranger gestellt. Christhard Läpple hat sich durch hunderte Fälle Inoffizieller Mitarbeiter gewühlt. Im Interview mit stern.de erklärt er, warum er das Verteufeln von IMs für wenig sinnvoll hält. (…) Stern: Hatten Sie während Ihrer Gespräche oft den Eindruck: der müsste seinen Job verlieren? CL: „Es wird einem meistens heiß und kalt zugleich. Natürlich gab es auch dieses Gefühl. Vor allem dann, wenn die Menschen hartnäckig leugnen. Als Gesellschaft verlangen wir natürlich Offenheit. Das Stasi-Unterlagengesetz ist ein Öffnungsgesetz. Und nach knapp 20 Jahren haben wir

Read More →

Presseecho Verrat verjährt nicht

artour. MDR Fernsehen. 3. September 2008 Auf der Suche nach der Seele von Spionen „Vertrauen und Verrat. Das Leben der anderen ging nach der Wende weiter und das eigene auch. Doch zu welchem Preis haben im Kalten Krieg Menschen Menschen betrogen? Was bleibt noch übrig an Vertrauen bei Menschen, die von vermeintlichen Vertrauten betrogen worden sind? Der Journalist und Autor war jahrelang auf der Suche nach Personen, deren Leben auf verschiedene Art und Weise in Lug und Trug und nicht selten in Selbstbetrug verstrickt war und ist. Wie stark muss Glaube, Ideologie, muss Angst, Hass oder Verzweiflung sein, um die Ehefrau, den eigenen Bruder, den besten Freund zu verraten? Was

Read More →

1 11 12 13