Archive for : Mai, 2019

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Mann mit Fahrrad

Ein Mann steht stumm mit seinem Fahrrad am Straßenrad. Er schweigt. Dabei hätte er viel zu sagen. Touristen ziehen vorbei, fotografieren ihn. Oder sie knipsen sich, am besten ein Selfie mit dem stummen Radfahrer. Der Mann mit Mütze und skeptischem Blick steht in Oslo. Direkt an der Karl Johans Gate, dem Kurfürstendamm der norwegischen Hauptstadt. Wartet er? Ist er verabredet? Was hat er vor? Er kann nichts sagen. Er ist aus Bronze. Ich bewundere den stillen Zeitzeugen. Ein Freund hatte mir den Tipp gegeben, ihn in Oslo zu besuchen.

 

Mann mit Fahrrad in Oslo. Touristen fotografieren gerne den Mann mit der Schiebermütze. Wer weiß schon, wer dieser Unbekannte wirklich ist?

 

Gunnar Sonsteby heißt der unbekannte Radfahrer mit der kecken Schiebermütze. „Freiheitskämpfer 1940-1945“ ist auf einem Schild vermerkt. Während ich die schlichte Skulptur betrachte und gleichfalls fotografiere, nähert sich ein älterer Osloer. „Wissen Sie, wer das ist?“ fragt er freundlich auf Englisch. „Nein. Nicht wirklich. Ein Widerstandskämpfer?“ – „Ja. Er heißt Gunnar. Ein Arbeiterjunge aus einer Industriestadt in der Provinz. Beim Einmarsch der Deutschen 1940 stand er genau hier – mit seinem Fahrrad.“

Der Mann kommt in Schwung. Er berichtet, die deutschen Truppen seien gerade siegesstolz über den Boulevard Richtung Schloss marschiert. Gunnar sei „total schockiert“ gewesen. In diesem Moment habe er sich entschlossen, in den Widerstand zu gehen. 23 Jahre sei er gewesen. Alles habe er riskiert, sein Leben, um die Freiheit Norwegens wiederzuerlangen. „A National Hero“, betont der Osloer. Jedes Schulkind kenne seine Geschichte.

 

Die Karl Johans Gate in Oslo. Morgens früh um sieben Uhr. Hier zogen im Frühjahr 1940 die siegreichen deutschen Truppen zum Schloss. Gunnar stand stumm am linken Straßenrand.

 

Plötzlich fragt er mich, wo ich herkomme. Aus Berlin, antworte ich. Pause. Er runzelt seine Stirn. Seine Augen bleiben freundlich, sagen wohl, ist ja interessant. Viele Deutsche, die er kennengelernt habe, hebt er an, fühlten sich „guilty“. Das sei Unsinn. Verantwortlich, das sei okay, aber nicht schuldig. Er sei Jahrgang 1948, habe in seinem Leben nichts anderes als Frieden, Wohlstand und Fortschritt erlebt. Keine Kriege. „Wir sind Glückskinder. Unsere Generation. Nicht wahr?“

 

Gunnar Sønsteby (1918 – 2012). Er war der hochdekorierteste Bürger Norwegens.

 

Er fragt, wie alt ich sei. Jahrgang 1958 antworte ich. „Auch ich bin ein Glückskind. Keine Kriege, keine Not, kein Mangel.“ Nur Alltagssorgen kenne unsere Generation, ergänzt meine Zufallsbekanntschaft und mustert den Mann mit dem Fahrrad, vor dem wir stehen. Der ältere Norweger lächelt mich an. „Wir gehören zusammen. In unserem Europa.“ Er gibt mir die Hand. Ich bin gerührt, schlage dankbar ein. Er geht, ich bleibe zurück. He made my day. Was kann jetzt noch passieren? – Ich grüße noch einmal den Mann mit dem Fahrrad. Mir ist, als würde er zurückwinken. Aber er bleibt stumm.

 

Nur ein paar Meter von Gunnar entfernt befindet sich Oslos führender Jazz-Club Nasjonal. Hier das Espen Eriksen Trio live im Club an der Karl Johans Gate in Oslo.

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Geschlossene Gesellschaft

Ganz im Süden von Manhattan. Richtung One World Center. Wo einst zwei Türme standen, ragt ein schlanker Superturm noch kühner in den Himmel. Zu seinen Füßen Greenwich Village. Gleich nebenan das Viertel um die High Line. Ein schickes neues Stadtviertel entlang einer stillgelegten Hochbahn. Früher der Schlachthof New Yorks – heute Szeneviertel mit Restaurants, Clubs, Cafés. Wohnen als Investment oder Ausdruck der Zugehörigkeit zu den zahlungskräftigen Happy Few. Hier ist alles sündhaft teuer. Das Sandwich an der Ecke ist nicht unter zehn Dollar zu haben. Aber bitte mit Avocado! Der In-Frucht des New Yorkers.

Ein paar Ecken weiter das legendäre White Horse Tavern. Kneipe. Und Mythos. Hier feierte der Waliser Dylan Thomas seinen größten Triumph. Und sein Ende. Anfang November 1953 fand in der Nähe die szenische Premiere von Unter dem Milchwald statt. Zwanzig Jahre hatte Dylan am Text gearbeitet, geschwitzt, an jedem Wort gefeilt. Ein Stück für siebzig Stimmen. Im Mittelpunkt ein Tag im Leben einer kleinen walisischen Hafenstadt.

Dylan Thomas. (*27.10.1914- 09.11.1953). Ein Waliser in New York.

Eine Nahaufnahme von einfachen Bürgern, arm und reich, kleinen wie großen Glücksuchern. Von der Hafenhure Rosie Probert bis zum Bach-Fan Orgel-Morgan. Der Dylan-Sound geht so: „Anfangen, wo es anfängt: Es ist Frühling, mondlose Nacht in der Kleinen Stadt. Sternlos und bibelschwarz, die Kopfsteinpflasterstraßen still und der geduckte Liebespärchen- und Kaninchenwald humpelt unsichtbar hinab zur schlehen-schwarzen, zähen, schwarzen krähenschwarzen fischerbootschaukelnden See. Die Zeit vergeht. Horch, die Zeit vergeht.“

 

 

Im White Horse Tavern logierte Dylan Thomas. Drei Tage und Nächte feierte das Team die Premiere. So viele Pints, so viele Schnäpse, so viel neue Pläne. Am 9. November 1953 dem dritten Tag war Dylan Thomas tot. Der geniale Dichter und grandiose Trunkenbold. Er wurde gerade einmal 39 Jahre alt. Aufgewachsen in der tiefsten Provinz, gefeiert und gestorben in New York. Die eigentliche Premiere erlebte er nicht mehr. Ein gewisser Robert Zimmermann verehrte ihn. Damals wie heute. Er nannte sich nach seinem Vorbild – heute hat Bob Dylan den Preis, den Dylan Thomas verdient hätte: den Nobelpreis für Literatur.

Der berühmte Theaterkritiker Friedrich Luft schrieb anlässlich der „eigentlichen“ Uraufführung in Edinburgh, 1955: „Seine quellende Sprache senkt sich wie ein warmer Regen über eine Landschaft des Alltags. Und siehe, nun blühen die Kleinstadtfiguren, werden spektakulär, werden in all ihrer Spießigkeit interessant, rund, tragisch oder komisch.“

 

Das White Horse Tavern – eine New Yorker Institution. Geschlossen. Gibt es ein Comeback oder entsteht ein neues Event-Etablissement?

 

Ich wollte auf den Großen Meister im White Horse Tavern anstoßen. Doch der alte Pub ist geschlossen. Für immer? Nein, die Kneipe soll nur renoviert werden, verspricht ein kleiner Zettel am Eingang. Ein paar „Upgrades“, heißt es, man wolle das „Erbe“ einer der „besten Kneipen in der Geschichte New Yorks“ nicht verspielen. Also keine Gentrifzierung wie nebenan mit Lofts für Millionen Dollar. Eine Nachbarin winkt ab. „Ob die je wieder aufmachen? Wir werden sehen.“

Dylans Milchwald spielt im fiktiven Llarregub. Rückwärts gelesen bedeutet es Bugger all = Rein gar nichts. Die Nichtsnutze. An der Kneipentür stand bis zur angekündigten Renovierung „Drink till late“. Was sollte man auch sonst tun? Die großartige Geschichte vom Milchwald schmuggelte sich auch in meine brandenburgischen Dorfgeschichte So viel Anfang war nie.

Es war in diesem Mai eine große Ehre das Buch vom kleinen Herzdorf im großen New York vorzustellen. Das geladene Publikum im Deutschen Generalkonsulat spitzte die Ohren. Am Ende waren alle mitgebrachten Bücher weg. Es hätten mehr sein können. Dummerweise sind Bücher schön, aber schwer. Den Abend zu feiern, muss nun verschoben werden. Ob es ein Comeback des alten White Horse Tavern gibt?

 

Kneipe dicht. Ein „Upgrade“ der legendären Dylan Thomas-Kneipe wird auf einem weißen Informationsblatt versprochen. Die Nachbarn sind skeptisch.

 

Das Theaterstück Unter dem Milchwald hingegen kommt wieder. Ende Juni 2019 steht es  auf dem Spielplan des Theatersommers Netzeband – ein echtes Kultereignis seit über zwanzig Jahren. Nur eine gute Autostunde von Berlin entfernt – in der tiefsten und schönsten Provinz, die ich kenne.

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Take a walk

Reisender kommst du nach New York, heißt es: Los geht´s. Immer die Fifth Avenue lang. Geradeaus. Gen Süden. Vorbei am Central Park. Zwischen Häuserschluchten, hupenden Autos, eilenden Passanten, kichernden Touristen und misstrauischen Polizisten. In den Himmeln ragen Hochhäuser dünn wie Bleistifte. Lustwandeln wie einst Fontane? Geht nicht in dieser Stadt. Manhattan erhöht den Blutdruck. Kostenlos. Alles andere ist eine Nummer größer als anderswo und auf alle Fälle sündhaft teuer.

 

Warte nicht, bleib nicht stehen! Business wird gemacht. Wo eilen die Menschen hin? Zu Events, Meetings, Partys? Der New Yorker ist busy. Time is money. Schaufenster mit prächtig-schrillen Angeboten. Teure Accessoires, zum Beispiel ein Damentäschchen in Dackelform von Gucci. Dazu Gedanken von Susan Sontag. Mode ist, „wenn Style über Inhalt, Ästhetik über Charakter und Ironie über Tragödie siegt“. Die Modebranche zitiert eine ihrer schärfsten Kritikerinnen. Muss verkaufsfördernd sein, sonst wären ihre Gedanken nicht in Bestlage ausgestellt.

Times Square. Menschen in New York. Manche sind sehr gelassen.

Schnell weiter auf dem Laufsteg der Eitelkeiten. Keine Atempause! Vor dem Trump-Tower stehen Marsmenschen. Es sind schwer bewaffnete Cops mit Helm, Sonnenbrille und MPi. Chinesische Touristen machen Selfies mit ihnen. Alle genießen die Show. Gutgekleidete Männer und Frauen im Business-Alter hetzen vorbei. Sie reden laut und mit sich selbst, über Termine, Treffen und Investments. Stöpsel im Ohr. Junge Avantgarde auf der Überholspur der Fifth Avenue. Vor den Eingängen Männer im Anzug. Hände wie zum Gebet gefaltet. Wacher Blick. Doormen oder andere Security-Gestalten. Sie kommen aus aller Welt. Viele mit hartem, osteuropäischen Akzent. Aus Montenegro, Mazedonien oder auch aus Algerien. Sie sind die Türsteher der Reichen.

 

Vor dem MoMa Menschenmassen. Kunst zieht. In den heiligen Hallen schiebende Menschentrauben – vor Vincent Van Gogh oder Gustav Klimt in der fünften Etage. Die Smartphones laufen heiß. Kampf um den besten Platz. Es klickt in einem fort. Schnell weiter. Nur nichts verpassen. Vor Kaufhäusern oder Edel-Boutiquen campieren Bettler. Manche zeigen offene Wunden an Beinen und Armen. Einer schneidet sich die Fußnägel. Sie gehören zur Straße wie Ampeln, Sirenengeheul oder schreiende Straßenverkäufer. Es beginnt zu nieseln. Eine Frau ruft „Umbrellas“. Regenschirme haben jetzt Konjunktur. 50 Dollar das Stück.

St. Patricks Kathedrale. Mittagsmesse mit Touristen und Zwischenrufen.

Rasch über die Straße! Auf den Stufen der St. Patricks-Kathedrale sitzt ein deutscher Schauspieler. Er spielt mit seinem Handy. Als wir ihn grüßen, lächelt Lars Eidinger freundlich zurück. Er ist doch nicht allein – der German-Man in New York. In der katholischen Kirche ist Mittagsmesse. Der Pastor betet, ein schwarzer Obdachloser kommentiert lautstark Predigt, Psalme und Segen. Niemand stört´s. Unsere blonde Sitz-Nachbarin zur Rechten verbirgt ihr Gesicht. Ist sie allein? Verzweifelt? Bittet sie um Hilfe? – Wer weiß es? Die Dame, Mitte vierzig, will offenbar nicht gestört werden. Take care.

Vor dem Rockefeller-Center.

Raus aus der Touristen-Kirche, rein ins Leben. Juweliere preisen edle Ringe oder anderes Geschmeide an. Diskret ohne Preise. Am Rockefeller-Center schieben sich die Massen wie Lemminge in die Geschäfte. Ein großes Messingschild erinnert an den amerikanischen Traum The pursuit uf happiness – das Streben nach Glück. Eine Ecke weiter im Medienviertel buhlen Laufbänder um Aufmerksamkeit. Fox News, Trumps Haussender, meldet: „Große Bedrohung. Artenvielfalt geht verloren. Mittlerweile leben weltweit mehr Tiger in Zoos als in der Wildnis. 12.500 Tiger in Zoos. 4.000 in Freiheit. Eine Herausforderung für Eltern, Gesellschaft und die Welt.“ Niemand schaut hin. Mitten im Business-Viertel ist jeder mit sich selbst beschäftigt. Oder seinem Smartphone. Tiger sind weit weg. Dezent tätowierte zweibeinige Fabelwesen in High Heels trippeln vorbei. Ein Wachmann gähnt. Eine aufgeregte asiatische Reisegruppe schnattert hinter ihrem Reiseleiter her. Sie zücken ihre Phones wie Revolver. Jederzeit schussbereit.

Einstein rettet uns. In der Public Library.

Unser Kopf brummt. Wo ist ein Ort zum Ausruhen und Verweilen? Sorry. Das heißt hier Chillen und Relaxen. Aber wo? An der 42. Straße eine Art antiker Tempel. Selbst dieser Koloss wirkt verloren zwischen den Hochhäusern. Aber der freundliche Riese lädt ein und beruhigt. Die Public Library – „das Wohnzimmer der New Yorker“. Die Bibliothek ist kostenlos – und für jedermann frei zugänglich.  Eine Kathedrale des Wissens. Sozusagen ein begehbares Internet. Ein Gruß aus dem vergangenen Jahrhundert. Durchatmen! In der Lobby am Museumsshop grüßt ein älterer Herr mit wildem Haar. Einstein in New York. Das Genie im Angebot. Die kleinen Figuren winken fröhlich. Dazu die Botschaft: „Die wichtigste Sache im Leben ist, nie aufzuhören zu fragen.“

Aber, ach, weiter geht´s – immer die Fünfte entlang. Richtung Süden. Bis zur Spitze.

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Zu viel Hitze

Es musste wohl so kommen. Das Osterfeuer fiel aus. Zu trocken, zu warm, zu hohes Risiko. Waldbrandstufe 4 im April. Die offizielle Absage. „Unvorstellbar. Das kannste einfach nicht glauben. Ist doch Wahnsinn!“ Seit Menschengedenken treffen sich die Menschen des Dorfes einmal im Jahr am Feuer. Arm und reich. Alt und jung. Einheimische und Zugereiste. Stille und Laute. Klugscheißer und Güllefahrer. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir schon einmal absagen mussten“, grübelt der Feuerwehrchef. Er hat Katastrophen, Herrscher und Besserwisser kommen und gehen sehen. Aber das hat er noch nie erlebt.

Der Feuerwehrchef kratzt sich nachdenklich an der Stirn, senkt leicht die Stimme. Das macht er immer, wenn er etwas wirklich Wichtiges loswerden will. „Furztrocken. Wald. Holz. Acker, Böden, Wege.“ So ist das im Jahr 2019. Bereits das zweite Mal diese verdammte Trockenheit. Kein Regen. Immer Sonne. Die Menschen in der Mark Brandenburg fühlen sich wie in der Sahelzone. Die vielen Berliner am Bierstand nicken zustimmend. „Das geht auf keine Kuhhaut.“ Schnell ist die nächste Runde am Getränkewagen der Freiwilligen Feuerwehr bestellt. Ein Euro der Becher. Da läuft der Gerstensaft.

Seit Menschengedenken auf dem Land eine Tradition: das Osterfeuer. Was passiert, wenn es ausfallen muss?

Wer ist an der ganzen Misere schuld? Wer verantwortet Trockenheit, Dürre, Hitze? – Pause. Schweigen. Dann purzeln beim munteren Schwarzen Peter-Spiel die Schuldigen wie die Milchkannen beim Dorffest wenn sie beim Weitwurfwettbewerb über die Wiese scheppern. – Der Russe ist schuld. Putin. – Quatsch. Das ist der Ami. Trump, der Obergauner. – Ach, Iwo. Der Chinese heizt uns ein. – Quatsch. Die feinen Herren von Daimler. Die Zocker von den Banken. – Nein, die Israelis. – Hey. Jetzt pass auf, was du sagst. – Es sind die Scheichs, die uns mit ihrem Öl vollpumpen.  Alles Unsinn! – Schuld sind die Gottlosen, die uns in den Untergang führen, entgegnet einer. – So ein Blödsinn. Die Geldgierigen sind es, die Liberalen. – Nein! – Doch! – Schuld sind die Hipster, die jedes Wochenende woanders hinfliegen. Schon mal was vom ökologischen Fußabdruck gehört? – Von was? – Ach, es sind die Neo-Liberalen, die den Karren in den Dreck fahren. – Nee, es ist der Günther, der fährt jetzt einen 3-Liter-SUV. – Willst Du eine auf die Zwölf?

Spät am Abend wummert es aus einem der geduckten Häuser an der Dorfstraße: Smoke on the water. Fire in the sky…

So geht der Streit putzmunter weiter. Nur unterbrochen durch die nächste Runde, das Bier zu einem Euro aus dem Feuerwehrhahn. Und noch eine, und noch eine. Löschen ist wichtig in diesen trockenen freudlosen Zeiten. Osterfeier ohne Osterfeuer? Geht doch gar nicht! Am späten Abend wanken die Osterfeuerlosen nach Hause. Zurück vor ihre Fernseher, in ihre Hotelzimmer oder schicken Ferienwohnungen. Irgendwo wummert noch „Smoke on the water, fire in the sky“. Das Fass ist leer. Und nicht nur die Herzen voll. Am Ende ist es dann doch wie jedes Jahr. Hat etwa jemand das Feuer vermisst?