Pardon me

Musik liegt im Blut. Musik ist ihr Leben. Kein Wunder. Die Jazz-Sängerin Jessica Gall stammt aus einer alten Berliner Musikerfamilie. Die Großmutter war klassische Pianistin, der Großvater Sänger. Ihr Vater tourte mit einer Kindertheater-Show durch die DDR. Die 36-jährige hat mittlerweile selbst zwei Kinder. Sie liebt die leisen, aber stimmungsvollen Töne. In hippen Mitte-Szenecafés ist sie nicht anzutreffen. Dafür legt sie lieber alle paar Jahre ein neues starkes Album vor.

 

 

Die Berliner Jazz-Szene ist nicht gerade mit weiblichen Stimmen gesegnet. Pascal von Wroblewsky und Jocelyn B. Smith geben seit vielen Jahren den Ton an. Jessica Gall hätte das Zeug zu einer großen Karriere. Sie ist eine Entdeckung wert. Ausgebildet an der Musikschule Hans Eisler hat sie Ausdrucksfähigkeit, Repertoire und Volumen um das berühmte Eis zum Schmelzen zu bringen. Sie hat das gewisse Etwas, eine Seele von Stimme.

 

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Jessica Gall. Sängerin und Mutter. Songs zum Dahinschmelzen. Sie ist eine Entdeckung wert.

 

Jessica jobbte als Background-Sängerin bei Phil Collins und Sarah Connor. Seit Jahren ist sie mit ihrem Mann Robert Matt und einer eigenen Band auf den Bühnen der Clubszene unterwegs. Aber um es ganz an den Spitze zu schaffen, sind zwei Kinder, die geliebt, gehegt und gepflegt werden wollen, keine Empfehlung. Vielmehr eine tägliche Herausforderung. Drei Alben hat sie in den letzten zehn Jahren veröffentlicht. Im Januar 2017 folgt ihre neue Produktion Picture Perfekt.

 

 

Demnächst ist Jessica Gall im Berliner a-trane live zu erleben. (6. – 8. September 2016. Beginn jeweils 21 Uhr). Es lohnt sich.

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