Archive for : April, 2015

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Zu Schön!

Schönheit entsteht im Auge des Betrachters. Seit tausenden Jahren ist der weibliche Akt Ausdruck für eine geradezu unsterbliche Anziehung und Sehnsucht. Bereits die ersten Höhlenzeichnungen feierten den Körper als Fest und Symbol für Sinnenfreude. Religiöse oder ideologische Gegenbewegungen haben immer wieder Versuche zur Verhüllung und Verschleierung unternommen, um die Menschheit vor moralischem Verfall zu stoppen.

In der westlichen Warenwelt wird die Schönheit des Körpers ästhetisch inszeniert und perfekt durchkommerzialisiert. Der australische Fotograf Russell James hat die Kunst der Aktfotografie zu großer Meisterschaft geführt. Er bannt die Schönen und Erfolgreichen in seine digitalen Speicher. Sie werden zu verführerischen, makellosen aber unnahbaren Traumfrauen stilisiert. Wie Wesen von einem anderen Stern.

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Russell James. Angels.

Blumig heißt es im Text zur neuen Berliner Ausstellung „Angels“, der Promi-Fotograf James ziele nicht auf das pure Abbilden der Supermodels ab. Vielmehr verfolge er die Intention, Frauen fernab von Haute Couture, Selbstinszenierung oder Werbebotschaft zu zeigen. Ihm gehe es um die Atmosphäre intimer Momente, „in denen ihre bloßgelegte Schönheit in Sinnlichkeit aufgeht“.

Na, ja. Die Bilder sind ganz schlicht ein Fest fürs Auge. Sie zelebrieren den Moment der perfekten Inszenierung. Die Wirklichkeit bleibt außen vor. Sie ist ja auch kompliziert und hässlich genug. Wie sagte doch der alte Spötter und große Frauenversteher Kurt Tucholsky: „Wer in einem blühenden Frauenkörper das Skelett zu sehen vermag, ist ein Philosoph.“

 

 

Die Ausstellung Angels von Russell James ist bis zum 6. Juni 2015 in der Berliner Camera Work zu sehen.

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„Zu feige“

Auf einer Mittelinsel mitten im Verkehrslärm der Berliner Uhlandstraße steht eine neue kleine Gedenktafel. Dort ist zu lesen: „Hier wurde in den letzten Tagen des April 1945 ein 17-Jähriger von den Nationalsozialisten erhängt.“ Auf und vor der Tafel liegen ein paar frische Blumensträuße. Selten bleibt ein Passant an dieser belebten Straße im Berliner Westen stehen. Verharrt für einen Moment um zu lesen, was dort steht.

Was ist hier passiert? Die Front nahte. In den letzten Kriegstagen hatte sich ein Junge in einem Keller im bürgerlichen Bezirk Wilmersdorf versteckt. SS-Männer zogen den 17-Jährigen aus seinem Versteck und knüpften ihn an einer Laterne vor dem Haus Uhlandstraße 103 auf. Die Wäscheleine dazu hatten sie sich im Nachbarhaus beschafft. Um den Hals banden sie dem Jugendlichen ein Schild. Dort war zu lesen: „Ich war zu feige, für Deutschland zu kämpfen.“ Zur Abschreckung blieb sein Leichnam mehrere Tage hängen.

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Berlin-Wilmersdorf. Uhland-Straße. Eine unscheinbare Gedenktafel mitten auf der Straße.

Wer war dieser Junge, fast noch ein Kindersoldat? Auch siebzig Jahre danach ist nur bekannt, dass er zum Volkssturm gehörte und eine viel zu große Jacke trug – ausgerechnet eine der Waffen-SS. War er freiwillig bei der SS eingetreten wie einst Günter Grass oder hatte er die Jacke einfach gefunden? Ist er denunziert worden? Wie war sein Name? Wo kam er her? Welche Pläne hatte er?

Bis Anfang der fünfziger Jahre legten Anwohner am Todestag Blumen vor dem Haus nieder. Sie erinnerten mit einem beschrifteten Pappkarton an die Hinrichtung auf offener Straße. Vor zwanzig Jahren unternahm eine Friedensinitiative einen ersten Versuch, an den unbekannten Toten zu erinnern. Deren Antrag auf eine Gedenktafel wurde damals von der Kommission abgelehnt – wegen der Waffen-SS-Jacke.

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Die neue Gedenktafel. Vor 20 Jahren war ein Antrag in Berlin gescheitert. Begründung: der hingerichtete Junge hatte eine Waffen-SS-Uniformjacke an.

 

Adolf Hitler hatte einmal erklärt: „Soldaten können sterben. Deserteure müssen sterben.“ Der Junge aus der Uhlandstraße ist einer von 3.760.000 toten Wehrmachtssoldaten des II. Weltkrieges. Er starb in letzter Minute, weil er nicht mehr kämpfen wollte. Wenige Stunden, bevor die Rote Armee auch die Wilmersdorfer Uhlandstraße von SS-Kommandos befreite.

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Kain und Abel

Das Lächeln erlosch und sein Gesicht war so verschlossen, als habe man die schwerste Tür direkt vor seiner Nase zugeschlagen. So geht es zu, wenn sich die verfeindeten Brüder des Nahost-Konfliktes begegnen. Es bleibt eine einfache Frage: Wer kann dieses Menschheitsproblem zwischen Israelis und Palästinensern lösen? Den Streit  Kain und Abel?

Amos Oz, der große israelische Erzähler wagt sich an den brisanten Stoff und sucht in seinem neuen Roman „Judas“ nach Antworten. Findet er welche? Wer ist also der Held, wer der Verräter? Er schildert die Wahrheitssuche eines jungen Mannes, für den Judas Ischaroit kein Verräter von Jesus war, sondern „der treueste und ergebenste Jünger “.

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Der „Judas-Kuss“. Typische Darstellung des Menschheits-Verräters.

 

Amos Oz entwickelt die Geschichte des Zionisten Schealtiel Abrabanel, der sich 1947 bei der Staatengründung Israels offen gegen seine eigene Jewish Agency stellte. Der idealistische Außenseiter warb für einen Staatenverbund mit den Palästinensern, stimmte gegen einen unabhängigen Judenstaat. Er wollte mit den Arabern gemeinsam unter einem Dach zusammenleben. Als Partner.

Für sein Nein wurde Abrabanel von Zeitgenossen und einstigen Weggefährten als Judas attackiert, aus allen Organisationen geworfen und totgeschwiegen. Abrabanel zog sich verbittert zurück und „hüllte sich in seine Kränkung wie in ein Leichentuch“. Abrabanel gab es nie. Er ist eine fiktive Figur, die Oz zu Leben erweckt. Man nimmt sie dem großen israelischen Schriftsteller jedoch unbesehen ab.

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Amos Oz. Der Israeli ist ein begnadeter Erzähler und ein ewiger Kandiat auf den Nobelpreis. Bekommen hat er ihn bis heute nicht.

 

Amos Oz erklärt an einer Schlüsselstelle seines lesenswerten Romans: „Die Wahrheit ist, dass alle Macht der Welt den Feind nicht in einen Freund verwandeln kann.“ Und weiter: „Mit aller Macht der Welt kann man aus einem Rachedurstigen keinen Freund machen. Und genau da liegen die existenziellen Probleme des Staates Israel.“

Was ist nun die Lösung dieses jahrzehntealten Konfliktes, blitzgefährlich wie eine Zeitbombe? Amos Oz zitiert den großen deutschen Aufklärer Immanuel Kant: „Aus so krummem Holz, als woraus der Mensch gemacht ist, kann nichts Gerades gezimmert werden.“ Eine Lösung gibt es folglich nicht, aber eine Entschärfung der explosiven Mischung aus Hass und Gift tut Not. Wenn Kain und Abel es nur wirklich wollten.

 

Amos Oz. Judas. Suhrkamp. 2015.

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Mehr Hirn

Täglich erneuern sich in unserem Hirn etwa 100 Milliarden Nervenzellen. Das ist gut so. Insgesamt rund eine Billiarde intakter Synapsen (eine Eins mit 15 Nullen) sind in einem menschlichen Gehirn bei guter Führung anzutreffen. Unser faszinierendes Navi im Hirn wird durch ständiges Training besser. Dieses Lernen sorgt dafür, dass unser Gehirn dichter, keineswegs schwerer wird. Gott sei Dank! Das würde nur Kopfschmerzen verursachen.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist dem Ulmer Hirnforscher Manfred Spitzer zufolge, dass unsere sozialen Fähigkeiten mit den Aufgaben wachsen. Dummerweise gilt umgekehrt folgende Grundregel: Je länger Menschen vor dem Laptop oder am Smartphone hängen, desto geringer ist ihr Sozialverhalten ausgeprägt. Empathie und Emotionen für andere nehmen mit Zunahme des digitalen Verkehrs deutlich ab. Ebenso Konzentration- und Merkfähigkeiten. Das belegen zahlreiche US-Studien aus Stanford, Princeton und Harvard.

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Unsere linke Hirnhälfte steuert Sprache und Emotionen.

Der Ulmer Psychologe weist darauf hin, dass es mittlerweile regelrechte Selbstmorde am Computer gibt – in Form von Herz- oder Hirntod durch übermäßige Nutzung bis zur totalen Erschöpfung. Spitzer sagt: „Google macht dumm. Bei Google lernt man am wenigsten.“ Der Computer merke sich alles, der Mensch vergesse diese Informationen sofort wieder. Ohne eigenes Wissen mache Google keinen Sinn. Lernen sei wie eine Kerze anzünden. Der Docht ist entscheidend. Der Docht beim Lernen ist die menschliche Neugierde.

Spitzers Hirnformel lautet: Wer dauernd dattelt, lernt weniger, erhöht sein Angstniveau und fördert letztlich Versagensängste. Handys machen also nur Stress, verhindern Lernfortschritte, Glück und Selbstbewusstsein. WLAN habe nichts in Schulen oder Hörsälen zu suchen. Multi-Tasking beim Lernen sei Unsinn. Der Mensch kann keine zwei Bedeutungsstränge zeitgleich verarbeiten, so Manfred Spitzer in seiner Rede zur Eröffnung der Medizinischen Hochschule Brandenburg in Neuruppin.

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Manfred Spitzer erklärt Studenten und Professoren, wie wichtig Hirn, Herz und Hand für den Erfolg sind. „Vergesst Google! Lasst den Laptop zuhause!“

Den erstaunten Jung-Akademikern rät er noch, dem Vorbild leitender Mitarbeiter von Google und Amazon zu folgen. Die Manager schicken ihre Kinder in Silicon Valley auf eine Waldorf-Schule. Dort sind Computer und Smartphones strikt verboten.

In diesem Sinne: Danke für Ihren digitalen Besuch. Wenn Sie ihr Hirn weiter trainieren wollen, schalten Sie baldmöglichst wieder ab!

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Fliegende Teppiche

Die Fabrik am Stadtrand von Maknes mitten in Marokko wirkt unscheinbar. Halle und Hof sind von großer Ordnung und ungewöhnlicher Sauberkeit. Der Bus kippt seine Fracht Touristen aus. Zügig strömen die Senioren zum Eingang, betreten eine Art Teppichwerkstatt. Frauen sitzen an Webstühlen und knüpfen Knoten. Bis zu dreitausend am Tag, heißt es.

Die Gruppe wartet verlegen im Vorführraum. Plötzlich öffnen sich zwei Schwingtüren und ein gegelter Marokkaner stürmt in die Mitte. Der Mittvierziger stellt sich als Aladin vor, „meine Wunderlampe zeige ich Ihnen später“. So eröffnet der Ölprinz sein Programm in bestem Marketingdeutsch und erklärt ungefragt: „Ich bin nicht, was Sie denken. Ich bin kein Teppichverkäufer. Wir sind Teppichhersteller. Hier gibt es kein Kaufzwang!“

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„Unsere Engel“. Das sagt Aladin über die Knüpferinnen im Teppich-Kollektiv von Maknes.

Die Gruppe atmet erleichtert auf. Diese Firma sei etwas Neues, eine Art Kollektiv, führt der Mann in edlem Outfit fort. Alle Standards der WHO würden eingehalten. Mindestlohn. Sozialversicherung. Krankengeld. „Wir geben arbeitslosen Frauen Arbeit. Lohn. Brot. Hoffnung. Zukunft.“ Die Touristen staunen beeindruckt. Die marokkanische Frauen verstehen nichts, lächeln hilflos in Handys, die blitzen. „Das alles haben wir unserem König zu verdanken“, ergänzt Saladin und verweist auf das große Porträt, das im Empfangsraum an prominenter Stelle hängt.

Flugs wird die Gruppe in den nächsten Präsentationsraum weitergeleitet. Dort gibt es Tee und junge Männer, die auf Anweisung Aladins Kelims, Berber und Teppiche aller Art in atemberaubender Geschwindigkeit ausrollen. Der Verkäufer, der keiner sein will, gerät in Hochform. Er zeigt kleine Tricks, wie Teppiche auf Echtheit überprüft werden können und deutet an, jedes Stück sei zu einem Vorzugspreis frei Haus nach Deutschland lieferbar.

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„Der Kunde ist König.“ Aladin, der Teppich-Experte kniet vor seinen Kunden. Kurz danach fällt das böse Wort – alles nur Show!

Plötzlich verfinstert sich Aladins Wunderlampe. Aus dem gesetzten Publikum war leise ein Satz zu hören, der besagt, das sei doch nur die übliche Show. Aladin wird rot, seine Stimme explodiert: „Das ist hier keine Show! Wir zeigen Tradition und marokkanische Kultur. Unsere Kultur! In fünf Minuten ist die Veranstaltung zu Ende.“

Die Gruppe schweigt betreten. Aladin tritt ab. Seine Mitarbeiter stürzen sich auf die Touristen. Trotz des Eklats scheinen die Geschäfte mit kurzer Verzögerung in Gang zu kommen. Mindestens fünf der dreißig Besucher erwerben einen Teppich. Der Besuch hat sich gelohnt. „Unsere Teppiche haben eben Qualität“, lächelt einer von Aladins Verkäufern.

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König Mohammed VI ist überall. Gütig wacht er im Vorführraum über die Teppichgeschäfte seines Landes.

 

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Der König, der so viel kann

Die islamische Welt ist in Aufruhr. Überall fließt Blut. Überall Aufstände, Attentate, Bürgerkriege, Hinrichtungen, Massenmorde. Einfach unvorstellbare Gewalt im Namen Allahs. Es gibt derzeit nur wenige friedliche Inseln. Marokko ist so ein Hoffnungsträger. Zwischen Casablanca und Marrakesch, zwischen Tanger und Sahara scheint das Zusammenleben von Orient und Okzident zu funktionieren. Von westlicher Lebensweise und islamischer Gottesgläubigkeit. Woran liegt´s?

„Das liegt an unserem klugen König“, antwortet spontan Hamed, ein Reiseleiter, dem es dank der zahlreichen deutschen Touristen gut geht. „Der König sorgt für Brot, Lohn, Arbeit, Hoffnung und Zukunft“, sagt Teppichverkäufer Aladin aus Maknes. „Der König modernisiert das Land und alle haben etwas davon“, sagt der Teehändler in Casablanca. „Schauen Sie, wir haben eine hochmoderne Straßenbahn. Gerade ein Jahr alt. Wir verdanken das dem König.“

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Ein glücklicher Bürger Marokkos. Der Mann verkauft auf dem Gauklermarkt in Marrakesch gebrauchte Gebisse und sich selbst. Das Foto kostet 20 Dirham, das sind zwei Euro.

Dieser König muss ein wahrer Supermann sein. Er heißt Mohammed VI, ist 51 Jahre alt, verfügt über zwei Kinder und 17 Königspaläste, hat in Frankreich studiert und ist im Volk offenbar sehr beliebt. Mohammed VI eröffnet permanent Kindergärten und Schulen, baut Brücken, Flughäfen und moderne Kulturpaläste. Er hängt in jeder Amtsstube und hinter jeder Hotelrezeption. Der König ist überall.

Reiseleiter Hamed, ein zurückgekehrtes Gastarbeiterkind aus Frankfurt am Main ist überzeugt, der arabische Frühling sei in Marokko völlig überflüssig gewesen. Denn das Land lebe längst eine moderne Demokratie. Minderheiten würden akzeptiert. Muslime, Christen und Juden könnten friedlich und unbeschwert miteinander klarkommen. Es wird in seiner Reiseleiter-Welt klar, dass in seiner Heimat Marokko nur Milch und Honig fließen.

 

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Der Orient in Abendstimmung. Die Sahara bei Erfoud im Süden Marokkos. Eine Touristenattraktion mit Jeeps, Kamelen und weiblichen Rallye-Fahrerinnen.

 

Natürlich trügt dieses Bild. Auch in Marokko gab es Proteste, mit insgesamt neun Toten, so offizielle Quellen. Aber das Land blieb stabil. Es produzierte keine neuen Generationen von Fanatikern und Heilsbringern, ausgestattet mit dem Koran, Kalaschnikows und Bombengürteln. „Die Armut muss bekämpft werden. In den Slums entsteht der Terror“, erklärt Hamed und rückt seine Sonnenbrille zurecht. „Und der König kümmert sich bei uns um die Habenichtse“, schiebt er lächelnd nach.

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Auf nach Marrakesch! Das islamische Marokko ist ein friedlicher Gegenentwurf zu Syrien, Jemen, Libyen, Somalia, Irak, Afghanistan, Mali, Nigeria, Kenia…

 

Ein König für die Armen! Ein orientalisches Märchen? Hamed glaubt fest daran, dass es genau so und nicht anders ist.