Vater-Land
Eine Frage, die viele kennen. Was macht eigentlich mein Vater? Mein „Tata“. So heißt Vater auf rumänisch. Die Filmemacherin Alexandra Bidian hat sich mit Mutter Regina und Schwester Maria auf Spurensuche gemacht. 1.500 Kilometer weit Richtung Sibiu, Rumänien, der verlorenen Heimat des verstorbenen Vaters. Ein Dichter und Dissident. Demokrat und Exilant. Verfolgt und eingesperrt. Im Visier der Securitate, der rumänischen Stasi. Abgeschoben und ausgereist in den Siebzigern. Neuanfang in Wiesbaden. Dort gründet er mit seiner großen Liebe Regina eine Familie. Sie haben zwei Töchter. Er schreibt Gedichte, Texte und Briefe, um auf sein geschundenes Land aufmerksam zu machen. Hofft auf eine Wende. Sehnt sich nach dem Ende des Ceaușescu-Regime.