Jule
Wenn ich meine Augen schließe, um zu träumen, schwebe ich eine alte Chausseestraße mit alten, knorrigen Bäumen entlang. Irgendwann hinter der letzten Abbiegung treffe ich auf einer Wiese am Wald Familie und Freunde. Alle packen aus, was sie mitgebracht haben. Ein paar Köstlichkeiten, Käse, Trauben, ein Stück Brot zum Teilen, guten Wein. Dann packt eine junge Frau ihre Gitarre aus, stimmt kurz die Saiten, lächelt in die Runde. Sie konzentriert sich. Die Gitarristin beginnt zu spielen. Ihre Stimme setzt ein. Die Plaudereien verstummen. Gemeinsam träumt die Runde von Glück und Gemeinschaft. Mein Vater gab mir mit: Freunde und Musik. Das sind die beiden Dinge, auf die es im Leben ankommt.